JackPots Online Casino
DE
  • EN
  • FR
  • IT

BLACKJACK STRATEGIE


 

Blackjack ist ein klassisches Glücksspiel: ohne Glück kein Gewinn. Die Bank ist grundsätzlich im Vorteil. Als guter Spieler sind Sie dem Glück aber nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Es gibt einige effektive Strategien, mit denen Sie den Bankvorteil minimieren, schlechte Karten verbessern oder sich gegen übergrosse Verluste absichern und bei guten Karten Ihre Gewinnchancen erhöhen können. Dies gilt für die Online-Welt genauso wie für einen Besuch im realen Casino.

Bevor Sie sich mit der Blackjack Strategie genauer beschäftigen, sollten Sie die grundlegenden Blackjack Regeln verinnerlicht haben.

Verdoppeln

Das Verdoppeln zählt zu den einfachsten Blackjack-Strategien. Sinn des Verdoppelns ist es, bei einer guten Hand den Einsatz zu erhöhen und damit die Chance auf eine höhere Gewinnauszahlung zu nutzen. Sie würden also mit einem Spiel den doppelten Gewinn erzielen. Sollten Sie das Spiel allerdings verlieren, erhält die Bank den kompletten, verdoppelten Einsatz.

Wenn die erste Hand ausgegeben ist, prüfen Sie Ihre Karten, ob Verdoppeln für Sie in Frage kommt. Sie legen dann einfach nochmals den gleichen Einsatz in die Tischmitte, den Sie ursprünglich eingesetzt hatten, bevor Sie die nächste Karte ziehen. Üblicherweise ist Verdoppeln auch nach einem Split möglich.

Wichtig: Wenn Sie verdoppeln, erhalten Sie nur noch eine weitere Karte. Verdoppeln bietet sich also nur bei wenigen speziellen Konstellationen wirklich an. Grundvoraussetzung für sinnvolles Verdoppeln ist, dass Sie mit Ihrer ersten Hand 9, 10 oder 11 Punkte haben. (An manchen Tischen ist das Verdoppeln überhaupt nur unter dieser Voraussetzung möglich.) Beim Verdoppeln spekulieren Sie, dass die eine, weitere Karte, die Sie bekommen, ebenfalls eine hohe Punktzahl hat, sodass Sie bei 21 Punkten oder möglichst nahe daran landen. Sollte der Croupier ebenfalls 10 oder 11 Punkte mit der ersten Hand haben, wäre Verdoppeln riskant, da eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass er ebenfalls ein gutes oder sehr gutes Spiel hat. Wenn Sie mit der ersten Hand 10 oder 11 Punkte haben, macht Verdoppeln fast immer Sinn. Bei welcher Kartenkonstellation Sie aufs Verdoppeln setzen sollten, verdeutlicht am besten die Blackjack Tabelle.

Verdoppeln wird nicht an jedem Tisch angeboten. Prüfen Sie vorab die Haus- bzw. Tischregeln, ob Ihnen die Option zur Verfügung steht. Eine Sonderform ist die Option des Verdoppelns nach dem Ziehen der ersten Karte – dies wird aber nur selten angeboten.

Splitten

Beim Splitten können Sie unter bestimmten Voraussetzungen aus einer ursprünglich unvorteilhaften Hand zwei Spiele machen. Wenn Sie vom Croupier zwei Karten mit der gleichen Zahl bekommen, können Sie dieses Paar aufteilen. Sie müssen dazu Ihren ursprünglich gesetzten Einsatz verdoppeln: Jeder Split spielt mit dem gleichen Einsatz weiter. 

Das Splitten und das damit verbundene Verdoppeln Ihres Einsatzes ist dann sinnvoll, wenn Sie mit dem Splitten Ihre Gewinnchancen erhöhen. Erhalten Sie beispielsweise mit der ersten Hand zweimal die Acht, hätten Sie ohne Splitten 16 Punkte. Für eine erste Hand ist das ein schlechter Wert, da ein hohes Risiko besteht, dass Sie sich mit einer weiteren Karte überkaufen. Nehmen Sie keine weitere Karte, haben Sie mit 16 Punkten allerdings schlechte Karten gegenüber der Bank. Anders sieht es aus, wenn Sie Ihre Achten splitten und als Basis für ein jeweils eigenes Spiel nutzen.

Insurance (Versicherung)

Beim Blackjack dreht sich alles um Stochastik. Und zugegeben: Ist die offene Karte des Dealers ein Ass, sieht es schlecht für Sie aus! Die Chance, dass der Casino-Mitarbeiter eine Bildkarte hat, ist überproportional hoch. Er könnte sie sofort mit einem Blackjack besiegen, falls Sie ihm nicht zuvorkommen. Eine potenzielle Lösung: Entscheiden Sie sich für die Versicherung! Dabei leisten Sie einen zusätzlichen Einsatz (die Hälfte Ihres getätigten Wetteinsatzes) auf dem Insurance-Feld. 

Hat der Dealer tatsächlich einen Blackjack auf der Hand, wird die Versicherung mit 2:1 ausgezahlt. Positiv: Sie erleben keine Verluste und können umgehend in die nächste Runde starten, in der Sie vielleicht selbst den Blackjack auf der Hand halten! Vorsicht aber: Erweist sich die zweite Karte des Dealers im Beispiel nicht als König, Dame, Bube oder 10, sind Sie zwar Ihre Versicherung los, können die Runde aber immer noch gewinnen. 

Auch wenn eine Versicherung erst einmal nach mehr Sicherheit und Chance auf insgesamt höhere Gewinne klingt: Sie ist es nicht. Wahrscheinlichkeitsberechnungen zeigen, dass die Bank bei Versicherungen mit ca. 7.7 % im Vorteil ist. Grundsätzlich kann das Versichern daher nicht als Strategie für gewinnbringendes Blackjack empfohlen werden.

Surrender

Surrender ist eine erweiterte Option des Blackjack-Spiels, welche in Europa weit verbreitet ist, nicht aber in den USA. Je nach Casino steht sie Spielern eventuell nicht zur Verfügung: Jede Spielbank, ob online oder offline, hat diesbezüglich eigene Regelungen. 

Die Surrender-Option erlaubt Ihnen, bei einer schlechten Hand frühzeitig aus dem Spiel auszusteigen und so Verluste zu minimieren. Sobald die erste Hand ausgeteilt worden ist, können Sie als Spieler aufgeben und die Hälfte des gemachten Einsatzes zurückfordern. Surrender ist also eine Blackjack Strategie zur Verlustminimierung. 

Surrender ist üblicherweise nur direkt nach dem Austeilen der ersten Hand möglich. Sollten Sie bereits eine weitere Karte genommen haben, besteht die Surrender-Option nicht mehr. Wann ein Surrender sinnvoll ist, hängt von der genauen Konstellation ab, also Ihren Karten im Vergleich zur Hand der Bank.

Kartenzählen

Das Kartenzählen ist eine Strategie, die in Casinos ungern gesehen ist und sogar zu Hausverbot führen kann. Seien Sie sich also der Konsequenzen bewusst, bevor Sie das Kartenzählen einsetzen. Die teils rigiden Regelungen zum Kartenzählen sind natürlich ein Hinweis darauf, dass es Ihnen grosse Vorteile bringen kann. Kartenzählen ist eine Strategie, die sogar den Bankvorteil aufheben kann.

Kartenzählen bedeutet nicht, dass Sie sich genau merken müssen, welche Karte wann wo gelegt worden ist. Es gibt einfachere und effizientere Techniken. Sie können zum Beispiel die Karten anhand ihres Wertes in drei verschiedene Kategorien einordnen. Karten mit zwei bis sechs Punkten stecken Sie in die Kategorie +1, Karten mit sieben bis neun Punkten in die Kategorie 0 und alle Karten mit Wert zehn sowie die Asse ordnen Sie als -1 ein. Jetzt können Sie mit den Wahrscheinlichkeiten rechnen: Wird zu Beginn des Spiels eine Karte der Kategorie +1 gelegt und im Anschluss eine Karte der Kategorie -1, ist das Spiel im Gleichgewicht. Das Ergebnis wird aber erst signifikant, wenn nur noch wenige Karten im Deck sind. Ist das Ergebnis der Zählung nach einigen Händen bei +1, können Sie darauf schliessen, dass noch mehr Karten mit höherem Wert im Shoe sind.

Blackjack Tabelle

Beim Anwenden der oben beschriebenen Strategien kann es hilfreich sein eine Blackjack Tabelle zur Hand zu haben. Diese gibt Ihnen einen Überblick über das optimale Vorgehen im Fall bestimmter Kartenkombinationen. Für alle folgenden Tabellen gelten die folgenden Abkürzungen: 

  • S: Stand – keine weitere Karte beziehen
  • H: Hit – eine weitere Karte nehmen
  • D: Double – falls möglich verdoppeln
  • SP: Split

Zwei identische Handkarten

Wenn Ihre Starthand zwei gleiche Karten beinhaltet stellt sich in erster Linie die Frage nach einem Split, aber natürlich kommen auch andere Möglichkeiten in Frage. Eine detaillierte Übersicht der empfohlenen Vorgehensweise finden Sie in der folgenden Darstellung:

Blackjack Tabelle bei identischen HandkartenBlackjack Tabelle bei identischen Handkarten

Eine «softe» Starthand mit einem As

Eine Starthand mit einem As bezeichnet man als «Soft Hand», da das As in diesem Fall 11 Punkte zählt aber beim Überkaufen automatisch in eine 1 umgewandelt wird. Sie riskieren nicht, sich mit einer zusätzlichen Karte zu überkaufen. Deshalb lohnt es sich oft, eine weitere Karte zu nehmen oder gar zu verdoppeln. Eine detaillierte Übersicht zum empfohlenen Vorgehen finden Sie in der folgenden Tabelle:

Blackjack Tabelle bei Soft HandBlackjack Tabelle bei Soft Hand

Eine «harte» Starthand ohne ein As

Eine Starthand ohne ein As bezeichnet man als «Hard Hand». Wenn die Summe der beiden Startkarten die 11 überschreitet riskieren Sie, sich mit einer zusätzlichen Karte zu überkaufen. Im Gegensatz zu den zuvor präsentierten Fällen, ist es deshalb mit einer harten Starthand viel häufiger ratsam, keine weitere Karte zu beziehen. Verdoppeln sollten Sie grundsätzlich nur, wenn ihre eigene Starthand zwischen 9 und 11 liegt und auch dann die Hand des Dealers berücksichtigen. Weitere Strategietipps finden Sie in der nachfolgenden Tabelle:

Blackjack Tabelle bei Hard HandBlackjack Tabelle bei Hard Hand

Blackjack online spielen

Sie wollen Ihre neuen Erkenntnisse am liebsten gleich im Spiel anwenden? Dafür ist kein Besuch in einer Spielbank vonnöten – Sie können jederzeit Blackjack online spielen.